Archiv der Kategorie: Info

Lösungen für die „Krise“

Die Flüchtlingsräte sind Organisationen, die sich für die Interessen von Geflüchteten einsetzen. Sie machen eine ganz grandiose Arbeit und sind auch für unsere Arbeit eine riesige Hilfe.

Auf der Frühjahrskonferenz haben die Flüchtlingsräte einige Forderungen aufgestellt, Probleme aufgezeigt und Lösungen angeboten. Was sie genau dazu sagen, lest ihr in dieser Pressemitteilung.

Familie Novakovic muss bleiben!

Innenminister Schröter hat gegen die Härtefallkommission und das Engagement vieler Bürger*innen entschieden.  Die bestens integrierte Familie Novakovic soll nach seinem Willen aus Forst
abgeschoben werden, Kinderrechte werden bei der Entscheidung nicht berücksichtigt. Zahlreiche Unterstützer*innen, Nachbar*innen und Lehrer*innen protestieren dagegen. Auch wir unterstützen die Forderung Familie Novakovic muss bleiben! In der Pressemitteilung des Flüchtlingsrates Brandenburg könnt ihr genaues zu dem Fall lesen.

Asylrechtsverschärfung stoppen!

Wer nicht ertrinkt, wird eingesperrt! Das könnte das Motto des „Gesetzes zur Neuregelung des Bleiberechts und der  Aufenthaltsbeendigung“ sein, das am 2. Juli vom Bundestag beschlossen wurde. Morgen soll nun im Bundesrat über das Gesetz beraten werden. Wir fordern die Landesregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass der Vermittlungsausschuss angerufen wird. Ziel muss es sein, den Gesetzesentwurf grundlegend zu überarbeiten.


Bei Interesse an der Thematik könnt ihr euch hier belesen: http://www.asylrechtsverschaerfung-stoppen.de

Einen offenen Brief an die Landesregierung vom Flüchtlingsrat Brandenburg findet ihr außerdem hier: http://www.fluechtlingsrat-brandenburg.de/aktuelles/offener-brief-an-die-landesregierung-stoppen-sie-die-asylrechtsverschaerfung

Asylgipfel Nr. II in Brandenburg

– diesmal mit einer erlesenen Auswahl zivilgesellschaftlicher Akteure

Anfang des Jahres 2015 traf sich die Landesregierung Brandenburgs mit Vertreter*innen aus den Kommunen, um dringende Fragen der Unterbringung, Bildung und Gesundheitsversorgung von Asylsuchenden und Geflüchteten in Brandenburg zu diskutieren. Von mehreren Seiten wurde deutlich Kritik an der Zusammensetzung des Asylgipfels beklagt. Es wurde gefordert, die Zivilgesellschaft – also Organisationen, Verbände, die Kirche, Vereine und Initiativen sowie die Integrationsbeauftragten – nicht zu bloßen „Zaungästen“ zu degradieren. Diese Kritik wurde aufgenommen und am 27.2. zu einem zweiten zivilgesellschaftlichen Asylgipfel nach Potsdam geladen. Doch auch hier war die Zusammensetzung durchaus fragwürdig. Asylgipfel Nr. II in Brandenburg weiterlesen